Koch/Köchin


Berufsbezeichnung
Koch / Köchin (EFZ) 3 jährige Grundbildung

Tätigkeiten
Der Koch stellt selbständig und fachgerecht warme und kalte Gerichte sowie Süssspeisen her.


Ausbildung

Dauer der Lehrzeit
Die berufliche Grundbildung zum Erlangen des Abschlusses mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis als Koch / Köchin dauert 3 Jahre.

Gesetzliche Grundlagen

Reglement

Berufsfachschule

Die schulische Bildung im obligatorischen Unterricht umfasst 1080 Lektionen. Die Zahl der Lektionen ist verbindliche. Abweichungen in Bezug auf deren Verteilung bedürfen der Zustimmung der kantonalen Behörde und des BIGA.
Davon entfallen:
a.) auf den berufskundlichen Unterricht 480 Lektionen
b.) Fachrechnen 120 Lektionen
c.) Allgemeinbildenden Unterricht 360 Lektionen
d.) Turnen und Sport 120 Lektionen

Aufteilung der Schultage
1. Lehrjahr        1 Tag (Mittwoch)
2. Lehrjahr        1 Tag (Dienstag)
3. Lehrjahr        1 Tag (Montag)

Schullehrplan (Kurzlehrplan)

Berufsfachschulorte im Kanton Bern
Gewerblich Industrielle Berufsfachschule Thun (GIBT)
Berufsschulzentrum Interlaken (BZI)
Gewerblich Industrielle Berufsschule Bern (GIBB)
Berufsfachschule Emmental Burgdorf (BFE)
Berufsbildungszentrum Biel-Bienne (BBZ)

Berufsmaturität
Für Lernende mit guten Leistungen besteht die Möglichkeit, die Vorkurse zur Berufsmaturität (BM 2) lehrbegleitend zu besuchen oder lehrbegleitend die Berufsmaturität (BM 1), Schulort Bern, zu besuchen.
Bildung in beruflicher Praxis

Die Bildung in der beruflichen Praxis erfolgt während der ganzen Lehrzeit an vier Tagen pro Woche.
(Modellehrgang)
Überbetriebliche Kurse (ÜK)

Die überbetrieblichen Kurse haben den Zweck, die Lehrlinge, in Koordination mit der betrieblichen Ausbildung gemäss Model-Lehrgang und in Abstimmung mit dem Lehrplan des beruflichen Unterrichts, in die grundlegenden Fertigkeiten des Berufes einzuführen.
Die überbetrieblichen Kurse dauern in der Regel 16-20 Ausbildungstage
ÜK I                 4 Tage (vor oder zu Beginn der Lehre)
ÜK II/II            8 Tage (Mitte der Ausbildung)
ÜK IV               4 Tage (zu Beginn des dritten Lehrjahres)
Der Besuch der Einführungskurse ist für alle Lehrlinge obligatorisch.
Aufbietende Stelle:
Hotel & Gastro formation, Bern
 
Gewünschte Fähigkeiten bei Lehrbeginn, welche dazu beitragen, einen guten Start in die Berufslehre zu ermöglichen:

Sozial- und Selbstkompetenz
Die persönlichen Kompetenzen aber auch ihre Werte und Haltungen tragen massgeblich zum Lernerfolg bei.


Mathematik / Fachrechnen

Berufsbezogenes Kompetenzenraster
Das Kompetenzenraster dient zur Beschreibungen von mathematischen Fähigkeiten. Die künftigen Berufslernenden können mit diesen Angaben ein persönliches Kompetenzenprofil erstellen, im Sinne einer Standortbestimmung. Gelb unterlegt sind jene Kompetenzen, über welche die Schülerin, der Schüler bei Beginn der beruflichen Ausbildung verfügen sollte. Diese Seiten sind vor allem für die Lehrpersonen der Sekundarstufe 1 gedacht.

Berufsbezogene Musteraufgaben
Zu jeder geforderten Kompetenz findet die Schülerin, der Schüler eine Musteraufgabe. Damit wird den Lernenden der Sekundarstufe 1 die geforderte Kompetenz verdeutlicht. Somit können die Schülerin, der Schüler selbst überprüfen, ob sie die bei Lehrbeginn geforderten Kompetenzen erfüllen oder nicht.

Beispiel aus dem ersten Lehrjahr
Beispiel aus dem dritten Lehrjahr


Deutsch / Sprache und Kommunikation
-
Texte lesen und interpretieren können
- mit Lehrbuch selbständig arbeiten können (zusammenfassen / strukturieren / beschreiben)


Andere Fähigkeiten
- Selbständigkeit und Flexibilität in der Arbeit
- Erkennen von Zusammenhängen und Arbeitsabläufen
- Zuverlässiges und qualitätsorientiertes Handeln
- Sinn für Ordnung und Sauberkeit (Hygiene)
- Logisches Denken
- Geruchs- Geschmacks- und Farbsinn
- Kreativität

Anforderungen beim Qualifikationsverfahren (QV)

Berufskundlicher Unterricht
Bewertungskriterien praktische Arbeiten
Prüfungsmenu 2011 EFZ 
Tagesprogramm praktische Arbeiten
Lern- und Prüfungsziele für das mündliche QV


Allgemeinbildender Unterricht


Weitere Info

Leitfaden Lehrmeistertagungen
Leitfaden „
Lehrlingsselektion
Leitfaden „
Das erste Lehrjahr
Leitfaden „
Begleitung während der Lehrzeit

Hotel & Gastro formation, Weggis
Berufe Gastgewerbe




Gewerblich Industrielle Berufsfachschule Thun
Mönchstrasse 30 B, 3600 Thun, Tel. 033 227 33 44, Fax 033 227 33 66, info(at)gibthun.ch

Eine Institution des Kantons Bern